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Toxizität von Amalgamfüllungen

Amalgamfüllungen, allgemein als Metallfüllungen bekannt, enthalten Quecksilber und andere Schwermetalle; aus diesem Grund ist ihre Verwendung heute in vielen Ländern eingeschränkt oder verboten. Beim Kauen und Zähneputzen können Quecksilberdämpfe aus den Füllungen in die Mundhöhle freigesetzt werden und in den Körper gelangen. Die Menge des freigesetzten Dampfes hängt von der Anzahl, Größe und Lage der Füllungen sowie von den Kau- und Zahnputzgewohnheiten ab.

Diese Quecksilberdämpfe werden mit einem erhöhten Risiko für folgende Erkrankungen in Verbindung gebracht:

– Alzheimer- oder Parkinson-Krankheit
– Multiple Sklerose
– Nierenerkrankungen, Tumore, Gastritis, Asthma
– Erkrankungen des Verdauungssystems: Colitis, Morbus Crohn
– Konzentrations- und Lernschwierigkeiten
– Depressionen, chronische Müdigkeit und Angstzustände

Forschung zur potenziellen Toxizität von Amalgam

Es gibt zahlreiche Studien, die die möglichen Auswirkungen von Zahnamalgam untersuchen. Die Forschung hat gezeigt, dass Quecksilber aus Amalgamfüllungen freigesetzt werden kann; bei einigen Personen wurden deutlich erhöhte Quecksilberwerte im Körper gemessen. Zudem wurden mögliche Zusammenhänge zwischen der Quecksilberbelastung und verschiedenen gesundheitlichen Problemen untersucht, darunter Auswirkungen auf das Herz-Kreislauf-System, rheumatoide Arthritis, Muskelschmerzen und Müdigkeit.

Die US-amerikanische Arzneimittelbehörde (FDA) hat Informationen zur Verwendung von Zahnamalgam veröffentlicht und dabei insbesondere auf Aspekte für Kinder, Schwangere und Personen mit bestimmten Vorerkrankungen hingewiesen. Auch Gesundheitsbehörden in verschiedenen Ländern haben Empfehlungen zur sorgfältigen Auswahl von Füllungsmaterialien und zur Einschränkung der Amalgamverwendung bei bestimmten Patientengruppen herausgegeben.

Amalgamfüllungen und Ästhetik

Neben Bedenken hinsichtlich des Aussehens sind Amalgamfüllungen auch ästhetisch nachteilig. Sie können Verfärbungen des Zahnfleisches (das sogenannte „Amalgam-Tattoo“) sowie dunkle Schatten in der Zahnsubstanz verursachen, da das Metall durchscheint.

Aus diesen Gründen hat die moderne Zahnmedizin Amalgamfüllungen weitgehend durch neue, ästhetische „weiße“ Kompositmaterialien ersetzt. Diese ermöglichen es, dass sich die Füllung natürlich in den Zahn einfügt, sodass die zahnärztliche Behandlung kaum noch als solche erkennbar ist.

Amalgam- oder „weiße“ Kompositfüllung?

Leider werden Amalgamfüllungen in einigen Ländern nach wie vor häufig verwendet, vor allem aufgrund ihrer geringeren Kosten. Bei der Wahl zwischen Amalgam und ästhetischen Kompositfüllungen sollten Patienten jedoch den langfristigen Wert einer Investition in ein hochwertigeres, ästhetischeres Füllungsmaterial bedenken, das für ein natürlicheres Erscheinungsbild sorgt und die Schönheit des Lächelns bewahrt.

Im DENTAL ESTETIC STUDIO klären wir Patienten seit Jahren über die Bedeutung des Austauschs von Amalgamfüllungen auf und legen besonderen Wert auf sichere Entfernungstechniken!

Austausch von Amalgamfüllungen gegen ästhetische Kompositfüllungen und Wiederherstellung der anatomisch korrekten Form der behandelten Zähne

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